Vögel und Exoten

 

 

Vögel stellen als Patienten spezielle Anforderungen an die Diagnostik, Behandlung, Pflege und Unterbringung, welche wir anbieten.

Die enorme Artenvielfalt stellt dabei eine große Herausforderung dar, weil jede Art ihre eigenen Bedürfnisse und Anforderungen hat.

Aufgrund ihrer Natur verbergen Vögel ihre Erkankung sehr lange, so dass vom Halter meist eine Erkrankung sehr spät erkannt wird.

Vögel sind von Natur aus gesellige Tiere und sollten bzw. dürfen deshalb nicht alleine gehalten werden.

In Paarhaltung bzw. Gruppenhaltung lebende Vögel  sind meist entspannter, unternehmungslustiger und deshalb auch mutiger im Verhalten gegenüber Menschen.

Fehlende soziale Kontakte können beim Vogel zu ernsthaften Erkankungen führen wie z.Bsp. Automutilation (verstärkter Putztrieb und dadurch Verlust der Federn, Selbstverletzung).

 

 

 

Die Haltung von Reptilien erfreut sich zunehmender Beliebtheit,  die artgerechte Haltung und Fütterung stellt für die Besitzer meist eine Herausforderung dar.

Die exotischen Tiere stammen aus verschiedenen Regionen der Welt in den unterschiedlichste Lebensbedingungen herrschen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bodengrund).

Sie sind wechselwarme Tiere, dass heißt sie erzeugen selbst wenig bis keine Wärme, weshalb sie diese über die Umgebung aufnehmen müssen.

Einige Exoten halten Winterruhe bzw. Winterschlaf, um diese/n unbeschadet zu überstehen, raten wir zu einer Allgemeinuntersuchung und einer parasitologischen Kotuntersuchung im Spätsommer.

Ein großer Anteil der bei uns vorgestellten Reptilien sind aufrund einer fehlerhaften Haltung und/oder Fütterung erkrankt.

Für Exoten gibt es gesetzliche und tierschutzspezifische Vorgaben, weiters unterliegen manche Arten einer Meldepflicht.